Bescheinigung für Berufspendler

Die Bundespolizei wurde durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angewiesen, ab dem 16.03.2020 bis auf weiteres vorübergehende Grenzkontrollen an den Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz durchzuführen. Die Kontrollen dienen der weiteren Eindämmung der Infektionsgefahr durch das Corona-Virus. An den betroffenen Grenzen dürfen grundsätzlich folgende Personengruppen einreisen:
  • Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit
  • Personen mit deutschen Aufenthaltstitel
  • Personen mit Wohnsitz in Deutschland
  • Berufspendler (Nachweise sollten mitgeführt werden)
  • Personen, die triftige Gründe für die Einreise haben (Nachweise sollten mitgeführt werden)
Darüber hinaus bleibt der grenzüberschreitende Warenverkehr gewährleistet.

Für Berufspendler wurde eine einheitliche Pendlerbescheinigung als Nachweis erstellt. Diese sind vom Berufspendler oder vom Arbeitgeber auszufüllen. Weiterhin muss nur noch der Arbeitgeber bestätigen, dass der pendelnde Mitarbeiter bei ihm beschäftigt ist. Eine Bestätigung durch die Behörde ist nicht mehr notwendig. Die bisherigen Bescheinigungen bleiben bis 31.03.2020 gültig. Danach gelten ausschließlich die bundeseinheitlichen Bescheinigungen. Die Arbeitgeber werden gebeten die Mitarbeiter mit Pendlerbescheinigungen aufzulisten und dem Landratsamt mitzuteilen.
Um die Grenzkontrollen zu beschleunigen, kann die Pendlerbescheinigung in die Windschutzscheibe gelegt werden.