Blühwiesen

In den letzten Jahren wurden einige Wiesen- und Ackerflächen zum Teil neu angelegt. Diese, wie auch bereits bestehende Flächen werden demnach ein oder zweimal im Jahr gemäht und das Mahdgut abtransportiert (dieses findet teilweise im Gemüsebau als Kompost oder als Futterheu Verwendung).

Bei der Auswahl des Saatguts gilt der §5 des Bundesnaturschutzgesetzes als Vorgabe. So werden nur gebietsheimische Saatgutmischungen verwendet um auch wirklich nutzbringende Nahrungsquellen zu schaffen.

Das Saatgut für die Flächen am Feldkreuz Oberzell sowie auf der Fläche am Seniorenzentrum/Yachthafen stammt von der Firma Riegger/Hofmann und nennt sich Schmetterlings- und Wildbienensaum.

Eine weitere Fläche an der Hochwart wurde mit der Fettwiesenmischung der Firma Syringa bestellt.

Kleinere Beetflächen, wie zum Beispiel die Fläche gegenüber des Oberzeller Friedhofs, an der Tourist-Information in Mittelzell und am Trockenliegeplatz/Yachthafen wurden mit Stauden bepflanzt. Hierbei dient eine vom Bund deutscher Staudengärtner erprobte Pflanzenmischung (Silbersommer) als Basis, die durch weitere Arten ergänzt wurden und werden.

Das große Rondel an der Ecke Ergat zur Seestraße ist mit Wildstauden, sich versämenden einjährigen Pflanzen und heimischen Wildrosen bestückt.

Weitere Beetflächen wie auch die Flächen am Heldenfriedhof werden zweimal im Jahr mit Sommer- und Herbstflor, sowie mit Zwiebelgewächsen bepflanzt.

Ein weiterer Schwerpunkt bei Neupflanzungen liegt auf dem Nachpflanzen von Gehölzen. So wurden in den letzten Jahren etliche Obsthochstämme, Klimabäume und seltene heimische Wildgehölze, sowie auch Wildrosen und Hecken gepflanzt.

Flächen müssen unter verschiedensten Aspekten unterschiedlich bewirtschaftet werden. So gibt es intensiv und sehr akkurat gepflegte Bereiche ebenso, wie etwas wildere Ecken mit verschiedensten Nutzungshintergründen.
„Kommunen für biologische Vielfalt“. Ein Zusammenschluss von Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ wurde 2012 gegründet. In der Deklaration verpflichten sich die Mitglieder die biologische Vielfalt nach ihren Möglichkeiten zu verbessern. Dies reicht von der Stadtplanung über die Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen, oder Renaturierungen bis zur Waldbewirtschaftung.

Das Bündnis besteht aktuell aus über 400 Mitgliedern. Es bietet seinen Mitgliedern eine Plattform mit Handlungsempfehlungen und unterstützt sie bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bündnisses zu erfahren.